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Bayern

Zweifamilienwohnhaus in Kitzingen

Aktenzeichen 0002 K 0042/ 2025
Erfasst am · Daten abgeglichen am · Redaktion Bundesversteigerungsportal
Zweifamilienwohnhaus in 97318 Kitzingen — Zwangsversteigerung am Amtsgericht Würzburg
2 von 4 Bildern aus dem amtlichen Exposé/Gutachten — vollständig in den Unterlagen (nach kostenloser Registrierung). Ohne Gewähr.

Zweifamilienwohnhaus in Kitzingen

Lage
Breslauer Straße
97318 Kitzingen
Amtsgericht
Würzburg
Versteigerungsort: Amtsgericht Würzburg, Ottostraße 5, EG Saal B 001
Objektart
Zweifamilienwohnhaus
Wohnfläche (ca.)
234.25 m²
Baujahr (ca.)
1932
Aktenzeichen
0002 K 0042/ 2025
Art der Versteigerung
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Grundbuch
Eingetragen im Grundbuch des Amtsgerichts Kitzingen von Kitzingen Gemarkung Flurstück Wirtschaftsart u. Lage Anschrift Hektar Blatt Kitzingen 5793/17 Gebäude- und Freifläche Breslauer Straße 7 0,0665 17257 Kitzingen 5793/144 Gebäude- und Freifläche Nähe Breslauer Straße 0,0004 17257

Was zeichnet das Objekt aus?

Zwangsversteigerung: Zweifamilienwohnhaus in Kitzingen, 97318 (Bayern). Der Versteigerungstermin ist am 4. November 2026 um 09:00 vor dem Amtsgericht Würzburg, Amtsgericht Würzburg, Ottostraße 5, EG Saal B 001. Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet 0002 K 0042/ 2025. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 434.000 €; daraus ergeben sich für den ersten Termin die Wertgrenzen 217.000 € (5/10) und 303.800 € (7/10). Baujahr laut Gutachten: 1932. Wohnfläche rund 234.25 m². Verfahrensart: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft.

Zuschlag ab rund 217.000 € möglich (5/10 des Verkehrswerts) — ohne Makler, ohne Notarkosten.

Objektlage: Breslauer Straße, 97318 Kitzingen

Objektbeschreibung laut Gutachten

Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): 2 - Familienwohnhaus, Baujahr 1932-2006, Wohnfläche ca. 234,25 m²,  Energieausweis nicht vorhanden, das Objekt weicht in Teilen von der vorliegenden baurechtlichen Genehmigung ab, insbesondere: Das vorgefundene Bauwerk weicht in Teilen von den vorliegenden baurechtlichen  Genehmigungen ab. -  Mit  Bescheid  vom  02.11.1999  erfolgte  die  baurechtliche …

Vollständigen amtlichen Wortlaut anzeigen

Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): 2 - Familienwohnhaus, Baujahr 1932-2006, Wohnfläche ca. 234,25 m²,  Energieausweis nicht vorhanden, das Objekt weicht in Teilen von der vorliegenden baurechtlichen Genehmigung ab, insbesondere: Das vorgefundene Bauwerk weicht in Teilen von den vorliegenden baurechtlichen  Genehmigungen ab. -  Mit  Bescheid  vom  02.11.1999  erfolgte  die  baurechtliche  Genehmigung  zur „Überdachung der gewerblichen Fläche / Errichtung eines Carports“  im Anschluss an den Kiosk . Abweichend hiervon wurde ein geschlossener Baukörper errichtet. Auf Grund von Alter und Zustand des Baukörpers erfolgt ein wertneutraler Ansatz. - Die südliche errichtet Doppelhaushälfte wurde giebelseitig Richtung Südosten um  einen  eingeschossigen  Vorbau  erweitert.  Der  Baukörper  entspricht  nicht den Vorgaben des Bebauungsplanes. Auf Grund von Alter und Zustand des Baukörpers erfolgt ein wertneutraler Ansatz. -  Mit  Bescheid  vom  07.11.2005  erfolgte  die  baurechtliche  Genehmigung  zur „Wohnhauserweiterung/Aufstockung“.  Gemäß  Genehmigungsunterlagen  befinden  sich  im  Erdgeschoss  Abstell-  und  Hobbyräume.  Abweichend  hiervon wird an Stelle des Vorraumes eine KFZ-Garage vorgefunden. Gemäß Auflagen müssen „Zwischen Garage und öffentlicher Verkehrsfläche Zu- und Abfahrten von mindestens 3 m Länge vorhanden sein.“ Der tatsächliche Stauraum ist kürzer. „Der Stauraum ist zur Straße hin offen zu halten und darf  nicht eingefriedet werden. Das Anbringen von Toren, Ketten oder anderen Hindernissen ist unzulässig.“ Abweichend hiervon ist der Stauraum mit einem Tor versehen. - Gemäß Genehmigungsbescheid vom 07.11.2005 ist die Trennwand zw. Altbau und  OG  Windfang  als  Brandwand  auszuführen.  Abweichend  hiervon  wurde eine Türöffnung in die Brandwand eingebaut. - Gemäß Genehmigungsbescheid vom 07.11.2005 ist eine Fensteröffnung in OG Bad nicht zulässig. Abweichend hiervon wurde eine Fensteröffnung in die Außenwand eingebaut. - Gemäß Genehmigungsunterlagen sind „4 Stellplätze herzustellen, die straßenseitig nicht eingefriedet werden dürfen. Sie sind als solche auf Dauer zu erhalten und zu unterhalten.“ Die geforderten Stellplätze sind nicht vorhanden und werden beim Wertansatz nicht berücksichtigt. Berücksichtigte Wertminderung: Sanierungs-/Instandhaltungs-/Modernisierungsstau 117.000,00 € Baumängel | Bauschäden | Instandhaltungs- und Modernisierungsstau: Das Objekt weist durchschnittlichen Unterhaltungszustand auf. Es liegt mittlerer Modernisierungs-/Instandhaltungsstau vor. Die Beseitigung folgender Baumängel/-schäden sind ebenfalls zu berücksichtigen: - Im unteren Bereich aller Innenseiten der Kellerwände werden Durchfeuchtungen festgestellt. Seit Beginn der nicht vollendeten Baumaßnahme auf dem Nachbargrundstück (ca. 2019) tritt bei Starkregen regelmäßig Wasser über Kellerfußboden/-wände ins Gebäude ein. In der Vergangenheit wurden Wasserstände bis ca. 20 cm erreicht. Derzeit erfolgen behelfsmäßig bei Starkregen Abpumpmaßnahmen mittels zweier Pumpenschächte. - In  OG Wohnen werden mehrere Beschädigungen im Bodenbelag auf Grund von Setzungen im Unterbau festgestellt. Im Schwellenbereich zum Flur wurde festgestellt, dass sich direkt unter dem Laminatbelag ca. 4 cm starke Styroporplatten befinden. Eine Estrichebene wurde nicht vorgefunden. 2021 kam es in  OG Bad zu  einem  Wasserschaden  mit  darauffolgender  Badsanierung.  Estrichtrocknungsmaßnamen  sollen  nicht durchgeführt worden sein. - In  DG Bad treten Setzungen von Bodenfliesen und Abmauerungen auf.- Der Kaminofen in  EG Essen unterliegt der Austauschpflicht Kiosk Das nicht unterkellerte in Holzständerbauweise errichtete Gebäude verfügt über Erdgeschoss und Walmdach 20° Dachneigung. Der Kiosk wird aktuell nicht betrieben und dient als Abstellraum. Auf Grund von Alter und Zustand des Baukörpers erfolgt ein wertneutraler Ansatz. Auf die differenzierte Darstellung des Versteigerungsobjektes im Gutachten wird verwiesen.

Quelle: amtliche Veröffentlichung des Amtsgerichts Würzburg. Wortlaut unverändert übernommen.

Was sind die Eckdaten des Objekts?

Objektdaten laut Gutachten
Baujahr
1932
Wohnfläche
234 m²
Zustand
Das Gebäude ist in unterschiedlichen Zuständen, mit Alterswertminderung und Sanierungsbedarf. Es weist bauliche Abweichungen von baurechtlichen Genehmigungen auf.
Nutzung
eigengenutzt

Automatisch aus dem Verkehrswertgutachten extrahiert.

Wertgrenzen im ersten Termin
Verkehrswert
434.000 €
7/10-Grenze (Versagungsgrenze)
303.800 €
5/10-Grenze (Zuschlagsversagung)
217.000 €
Sicherheitsleistung (10 %)
43.400 €

Im zweiten Termin entfallen die Mindestgrenzen — Zuschlag kann auch deutlich darunter erteilt werden.

Belastungen laut Gutachten (Grundbuch Abt. II)
Wohnungs-/WohnrechtErbbaurecht

Automatisch aus dem Gutachten extrahierte Rechte Dritter. Detail-Umfang im Gutachten und im Dossier.

Termin-Vorlauf
In 22 Tagen

Hinweis: Termine können kurzfristig aufgehoben werden — maßgeblich ist die Veröffentlichung des Amtsgerichts.

Preis-Einordnung: Häuser in Bayern

Der gerichtliche Verkehrswert dieses Objekts beträgt 434.000 € und liegt damit 28 % über dem Median vergleichbarer Häuser in Bayern (Median 340.000 €). Ausgewertet wurden 201 aktuelle Objekte mit einer Verkehrswert-Spanne von 8.300 € bis 7.700.000 €. Damit ist dieses Objekt günstiger angesetzt als 40 % der aktuell vergleichbaren Objekte.

Position in der Verkehrswert-Spanne
8.300 €Median 340.000 €7.700.000 €

Statistische Einordnung, berechnet aus 201 aktuellen Versteigerungsobjekten gleicher Objektart in Bayern (Stand 13. Oktober 2026). Der Verkehrswert ist der gutachterlich ermittelte Marktwert nach § 194 BauGB; diese Einordnung ist eine statistische Kennzahl, keine Kauf- oder Anlageberatung.

Was steht im Gutachten?

Das bebauten Grundstück Breslauer Str. 7 in Kitzingen besteht aus zwei Flurstücken mit insgesamt 669 m² und ist mit einem 2-Familienwohnhaus (234,25 m² Wohnfläche) und einem Kiosk bebaut. Der Marktwert beträgt 434.000 EUR. Das Objekt weist bauliche Abweichungen von baurechtlichen Genehmigungen auf und hat einen Sanierungsbedarf, der mit ca. 117.000 EUR eingeschätzt wird.

Automatisiert aus dem amtlichen Verkehrswertgutachten zusammengefasst, Stand 15. September 2026. Keine Rechts- oder Anlageberatung — maßgeblich ist das Original-Gutachten des Amtsgerichts.

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Welche Erwerbsnebenkosten fallen an?

Geschätzt auf Basis des Verkehrswerts (434.000 €) als Zuschlagswert.

Grunderwerbsteuer (3.5 %)
15.190 €
Grundbuchkosten (ca.)
2.170 €
Zuschlagsgebühr (Gericht, ca.)
2.170 €
Gesamt-Nebenkosten
19.530 € · ≈ 4.5 %

Ohne Maklerprovision und ohne notariellen Kaufvertrag (der Zuschlag ersetzt ihn). Zusätzlich fällt eine Sicherheitsleistung von meist 10 % des Verkehrswerts an. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Quellen & Methodik
Zuständiges Gericht
Würzburg
Aktenzeichen
0002 K 0042/ 2025
Letzter Sync
13. Oktober 2026 um 09:03
Standort
Geocoding über Photon (Komoot/OpenStreetMap) · adressgenau

Grundlage: Bekanntmachung nach § 39 ZVG, ergänzt um eigene Berechnungen. Maßgeblich ist allein die Veröffentlichung des zuständigen Gerichts.

Wo liegt das Objekt?

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Letzter Datenabgleich: 13. Oktober 2026 um 09:03
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Welche Zwangsversteigerungen gibt es in der Nähe?

Aktuelle Termine im Umkreis von 10 km um Kitzingen, nach Entfernung (Luftlinie) sortiert.

Fragen zum Verfahren

Häufige Fragen zu dieser Zwangsversteigerung

Antworten aus den Angaben des Gerichts zu diesem Verfahren. Keine Rechtsberatung — verbindlich ist die amtliche Bekanntmachung.

Wann und wo findet die Zwangsversteigerung statt?

Der Versteigerungstermin ist am 4. November 2026 um 09:00, Ort: Amtsgericht Würzburg, Ottostraße 5, EG Saal B 001 (Amtsgericht Würzburg). Termine können kurzfristig verlegt oder aufgehoben werden; verbindlich ist die Bekanntmachung des Gerichts.

Welches Gericht ist zuständig und wie lautet das Aktenzeichen?

Zuständig ist das Amtsgericht Würzburg als Vollstreckungsgericht. Das Verfahren läuft unter dem Aktenzeichen 0002 K 0042/ 2025; unter diesem Zeichen erteilt die Geschäftsstelle Auskunft.

Wie hoch ist der Verkehrswert?

Das Gericht hat den Verkehrswert auf 434.000 € festgesetzt, auf Grundlage eines Sachverständigengutachtens. Er ist kein Mindestgebot: Im ersten Termin gelten die 5/10- und 7/10-Grenze (§§ 85a, 74a ZVG).

Wie hoch ist die Sicherheitsleistung?

Auf Verlangen eines Beteiligten müssen Bieter Sicherheit in Höhe von 10 % des Verkehrswerts leisten (§ 68 ZVG), hier also 43.400 €. Bargeld wird in der Regel nicht angenommen; üblich sind Überweisung an die Gerichtskasse vorab, ein bestätigter Scheck oder eine Bankbürgschaft.

Gibt es ein Verkehrswertgutachten?

Ja. Das Gericht hat ein Gutachten veröffentlicht; es ist über die verlinkte amtliche Bekanntmachung abrufbar. Es ist die wichtigste Informationsquelle, weil ein Besichtigungsrecht nicht besteht.

Wo liegt das Objekt?

Das Objekt liegt in 97318 Kitzingen (Bayern). Die genaue Anschrift steht in der amtlichen Bekanntmachung; die Hausnummer zeigen wir aus Datenschutzgründen nicht an.