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Nordrhein-Westfalen

Zweifamilienhaus, Zweifamilienhaus mit Garage

Aktenzeichen 0052 K 0004/ 2025
Erfasst am · Daten abgeglichen am · Redaktion Bundesversteigerungsportal
Zweifamilienhaus, Zweifamilienhaus mit Garage — Zwangsversteigerung am Amtsgericht Warburg
2 von 10 Bildern aus dem amtlichen Exposé/Gutachten — vollständig in den Unterlagen (nach kostenloser Registrierung). Ohne Gewähr.

Zweifamilienhaus, Zweifamilienhaus mit Garage

Lage
–
Amtsgericht
Warburg
Versteigerungsort: Amtsgericht Warburg, Hauptgebäude, Puhlplatz 1, 34414 Warburg, Etage 1, Sitzungssaal 24
Objektart
Zweifamilienhaus, Zweifamilienhaus mit Garage
Wohnfläche (ca.)
324 m²
Baujahr (ca.)
1900
Aktenzeichen
0052 K 0004/ 2025
Art der Versteigerung
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Grundbuch
Natzungen Blatt 347

Was zeichnet das Objekt aus?

Zwangsversteigerung: Zweifamilienhaus, Zweifamilienhaus mit Garage (Nordrhein-Westfalen). Der Versteigerungstermin ist am 30. Oktober 2026 um 09:00 vor dem Amtsgericht Warburg, Amtsgericht Warburg, Hauptgebäude, Puhlplatz 1, 34414 Warburg, Etage 1, Sitzungssaal 24. Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet 0052 K 0004/ 2025. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 125.000 €; daraus ergeben sich für den ersten Termin die Wertgrenzen 62.500 € (5/10) und 87.500 € (7/10). Baujahr laut Gutachten: 1900. Wohnfläche rund 324 m². Verfahrensart: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung.

Zuschlag ab rund 62.500 € möglich (5/10 des Verkehrswerts) — ohne Makler, ohne Notarkosten.

Objektlage: Frohnhauser Straße, 9a, 00000

Objektbeschreibung laut Gutachten

Laut Wertgutachten handelt es sich bei dem Versteigerungsobjekt um ein Zweifamilienhaus mit Garage. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Wohnwirtschaftsgebäude (Urbaujahr geschätzt ca. 1900–1930), das vermutlich in den 1970er bis 1990er Jahren sukzessive zu einem reinen Zweifamilienhaus umgebaut wurde. Der westliche Gebäudeteil (Hs-Nr.

Vollständigen amtlichen Wortlaut anzeigen

Laut Wertgutachten handelt es sich bei dem Versteigerungsobjekt um ein Zweifamilienhaus mit Garage. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Wohnwirtschaftsgebäude (Urbaujahr geschätzt ca. 1900–1930), das vermutlich in den 1970er bis 1990er Jahren sukzessive zu einem reinen Zweifamilienhaus umgebaut wurde. Der westliche Gebäudeteil (Hs-Nr. 9) dürfte das ursprüngliche Wohnhaus gewesen sein, im östlichen Teil (heute Hs-Nr. 9a) waren vermutlich ehemals Stallungen bzw. ein landwirtschaftlicher Wirtschaftsteil untergebracht. Das Gebäude ist massiv gebaut (vermutlich überwiegend Ziegel-/Mischmauerwerk) mit Satteldach und Zwerchgiebel an der Nordseite. Es ist 2-geschossig, teilunterkellert (Souterrain, nur unter Hs-Nr. 9) und hat ein ausgebautes Dachgeschoss bzw. Spitzboden. Die Wohnung Hs-Nr. 9 erstreckt sich über vier Ebenen (Keller, EG, OG/DG sowie Spitzboden oberhalb von 9a) und bietet großzügige Raumgrößen mit modernisiertem Bad im EG (ca. 1997/98), Einbauküche im DG und sehr großem, atmosphärischem Wohnraum mit Kaminofen im Spitzboden. Die Grundrissqualität ist jedoch aufgrund der Erschließung über vier Ebenen, zweier Durchgangsraumsituationen („Wohn“-zimmer im EG und Küche im DG) und des fehlenden Bades auf der Schlafebene als unterdurchschnittlich einzustufen.Die Wohnung Hs-Nr. 9a umfasst das EG (auf Souterrain-Niveau von Nr. 9, nicht unterkellert) mit großer Diele, Küche und Abstellraum sowie das OG mit großem Wohnzimmer (sichtbare Holzstützen und Kopfbänder der ehem. Wirtschaftskonstruktion) und Schlafzimmer. Die Belichtung und Belüftung ist durch Glasbausteine (statt öffenbarer Fenster) auf der Sonnenseite erheblich eingeschränkt.Beide Wohnungen befinden sich in einem eher vernachlässigten Zustand mit deutlichem Renovierungsbedarf.Die Beheizung erfolgt über eine Pellet-Zentralheizung im Keller mit Warmwasserspeicher, ergänzt durch je einen Kaminofen in den Wohnungen. Die Elektroinstallation wurde lt. Angabe in der Bau-Skizze in 1998 erneuert, die Fenster sind vielfach erneuerte Kunststofffenster mit Isolierverglasung verschiedener Baujahre. Insgesamt zeigt das Gebäude einen einfachen bis teilweise mittleren Ausstattungsstandard. Der energetische Zustand ist unzeitgemäß (augenscheinlich keine Wärmedämmung an Fassade und vermutlich nur geringe im Dach). Für eine längerfristig orientierte Fortnutzung bedarf es umfassenderer Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Eine Kernsanierung wird angesichts der konstr

Quelle: amtliche Veröffentlichung des Amtsgerichts Warburg. Wortlaut unverändert übernommen.

Was sind die Eckdaten des Objekts?

Objektdaten laut Gutachten
Baujahr
1900
Wohnfläche
324 m²
Zustand
Das Gebäude hat eine unterdurchschnittliche Grundrissqualität und eine wirtschaftliche Überalterung. Es ist nicht in einem modernen Zustand und benötigt Sanierungsmaßnahmen.
Nutzung
vermietet

Automatisch aus dem Verkehrswertgutachten extrahiert.

Wertgrenzen im ersten Termin
Verkehrswert
125.000 €
7/10-Grenze (Versagungsgrenze)
87.500 €
5/10-Grenze (Zuschlagsversagung)
62.500 €
Sicherheitsleistung (10 %)
12.500 €

Im zweiten Termin entfallen die Mindestgrenzen — Zuschlag kann auch deutlich darunter erteilt werden.

Termin-Vorlauf
In 13 Tagen

Wenig Zeit für Besichtigung und Finanzierungs-Vorbereitung.

Hinweis: Termine können kurzfristig aufgehoben werden — maßgeblich ist die Veröffentlichung des Amtsgerichts.

Preis-Einordnung: Häuser in Nordrhein-Westfalen

Der gerichtliche Verkehrswert dieses Objekts beträgt 125.000 € und liegt damit 58 % unter dem Median vergleichbarer Häuser in Nordrhein-Westfalen (Median 300.000 €). Ausgewertet wurden 476 aktuelle Objekte mit einer Verkehrswert-Spanne von 18.000 € bis 6.800.000 €. Damit ist dieses Objekt günstiger angesetzt als 91 % der aktuell vergleichbaren Objekte.

Position in der Verkehrswert-Spanne
18.000 €Median 300.000 €6.800.000 €

Statistische Einordnung, berechnet aus 476 aktuellen Versteigerungsobjekten gleicher Objektart in Nordrhein-Westfalen (Stand 17. Oktober 2026). Der Verkehrswert ist der gutachterlich ermittelte Marktwert nach § 194 BauGB; diese Einordnung ist eine statistische Kennzahl, keine Kauf- oder Anlageberatung.

Was steht im Gutachten?

Das bebauten Grundstück besteht aus einem Zweifamilienhaus mit Garage in Borgentreich-Natzungen. Es verfügt über eine Wohnfläche von ca. 324 m² und eine Grundstücksfläche von ca. 491 m². Das Objekt hat einen unterdurchschnittlichen Grundriss und eine wirtschaftliche Überalterung, was den Verkehrswert beeinflusst. Der Sachwert beträgt ca. 119.000 €, der Ertragswert ca. 129.000 €.

Automatisiert aus dem amtlichen Verkehrswertgutachten zusammengefasst, Stand 15. September 2026. Keine Rechts- oder Anlageberatung — maßgeblich ist das Original-Gutachten des Amtsgerichts.

Objekt-Dossier

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Welche Erwerbsnebenkosten fallen an?

Geschätzt auf Basis des Verkehrswerts (125.000 €) als Zuschlagswert.

Grunderwerbsteuer (6.5 %)
8.125 €
Grundbuchkosten (ca.)
625 €
Zuschlagsgebühr (Gericht, ca.)
625 €
Gesamt-Nebenkosten
9.375 € · ≈ 7.5 %

Ohne Maklerprovision und ohne notariellen Kaufvertrag (der Zuschlag ersetzt ihn). Zusätzlich fällt eine Sicherheitsleistung von meist 10 % des Verkehrswerts an. Alle Angaben ohne Gewähr.

Detaillierter Gebührenrechner

Dokumente

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Quellen & Methodik
Zuständiges Gericht
Warburg
Aktenzeichen
0052 K 0004/ 2025
Letzter Sync
17. Oktober 2026 um 17:20

Grundlage: Bekanntmachung nach § 39 ZVG, ergänzt um eigene Berechnungen. Maßgeblich ist allein die Veröffentlichung des zuständigen Gerichts.

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Letzter Datenabgleich: 17. Oktober 2026 um 17:20
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Fragen zum Verfahren

Häufige Fragen zu dieser Zwangsversteigerung

Antworten aus den Angaben des Gerichts zu diesem Verfahren. Keine Rechtsberatung — verbindlich ist die amtliche Bekanntmachung.

Wann und wo findet die Zwangsversteigerung statt?

Der Versteigerungstermin ist am 30. Oktober 2026 um 09:00, Ort: Amtsgericht Warburg, Hauptgebäude, Puhlplatz 1, 34414 Warburg, Etage 1, Sitzungssaal 24 (Amtsgericht Warburg). Termine können kurzfristig verlegt oder aufgehoben werden; verbindlich ist die Bekanntmachung des Gerichts.

Welches Gericht ist zuständig und wie lautet das Aktenzeichen?

Zuständig ist das Amtsgericht Warburg als Vollstreckungsgericht. Das Verfahren läuft unter dem Aktenzeichen 0052 K 0004/ 2025; unter diesem Zeichen erteilt die Geschäftsstelle Auskunft.

Wie hoch ist der Verkehrswert?

Das Gericht hat den Verkehrswert auf 125.000 € festgesetzt, auf Grundlage eines Sachverständigengutachtens. Er ist kein Mindestgebot: Im ersten Termin gelten die 5/10- und 7/10-Grenze (§§ 85a, 74a ZVG).

Wie hoch ist die Sicherheitsleistung?

Auf Verlangen eines Beteiligten müssen Bieter Sicherheit in Höhe von 10 % des Verkehrswerts leisten (§ 68 ZVG), hier also 12.500 €. Bargeld wird in der Regel nicht angenommen; üblich sind Überweisung an die Gerichtskasse vorab, ein bestätigter Scheck oder eine Bankbürgschaft.

Gibt es ein Verkehrswertgutachten?

Ja. Das Gericht hat ein Gutachten veröffentlicht; es ist über die verlinkte amtliche Bekanntmachung abrufbar. Es ist die wichtigste Informationsquelle, weil ein Besichtigungsrecht nicht besteht.