Wohn-/Geschäftshaus in Mayen
Was zeichnet das Objekt aus?
Zwangsversteigerung: Wohn-/Geschäftshaus in Mayen, Ortsteil Sankt Johann, 56727 (Rheinland-Pfalz). Der Versteigerungstermin ist am 21. Oktober 2026 um 14:00 vor dem Amtsgericht Mayen, Amtsgericht Mayen, Saal 220. Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet 0002 K 0014/ 2024. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 128.000 €; daraus ergeben sich für den ersten Termin die Wertgrenzen 64.000 € (5/10) und 89.600 € (7/10). Baujahr laut Gutachten: 1920. Wohnfläche rund 183 m². Verfahrensart: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung.
Zuschlag ab rund 64.000 € möglich (5/10 des Verkehrswerts) — ohne Makler, ohne Notarkosten.
Objektbeschreibung laut Gutachten
Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): Laut Gutachten ist das Grundstück mit einem Wohnhaus mit Anbau und Schuppen bebaut/eigengenutzt (Baujahr nicht bekannt, vermutlich um 1920; Anbau um 1975). Der Versteigerungsvermerk ist am 06.06.2024 in das Grundbuch eingetragen worden. Aufforderung: Rechte, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, …
Vollständigen amtlichen Wortlaut anzeigen
Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): Laut Gutachten ist das Grundstück mit einem Wohnhaus mit Anbau und Schuppen bebaut/eigengenutzt (Baujahr nicht bekannt, vermutlich um 1920; Anbau um 1975). Der Versteigerungsvermerk ist am 06.06.2024 in das Grundbuch eingetragen worden. Aufforderung: Rechte, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, sind spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebotes nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Hinweis: Es ist zweckmäßig, bereits drei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären. Dies ist nicht mehr erforderlich, wenn bereits eine Anmeldung vorliegt und keine Änderungen eingetreten sind. Die Ansprüche des Gläubigers gelten auch als angemeldet, soweit sie sich aus dem Zwangsversteigerungsantrag ergeben.
Quelle: amtliche Veröffentlichung des Amtsgerichts Mayen. Wortlaut unverändert übernommen.
Was sind die Eckdaten des Objekts?
- Baujahr
- 1920
- Wohnfläche
- 183 m²
- Zustand
- Das Gebäude ist teilunterkellert und hat ein Dachgeschoss, das vollständig ausgebaut ist. Es weist teilweise unwirtschaftliche Grundrisse und mangelnde Deckenhöhen auf. Es wurden keine Modernisierungen in den letzten 20 Jahren bekannt oder ersichtlich.
- Nutzung
- frei
Automatisch aus dem Verkehrswertgutachten extrahiert.
- Verkehrswert
- 128.000 €
- 7/10-Grenze (Versagungsgrenze)
- 89.600 €
- 5/10-Grenze (Zuschlagsversagung)
- 64.000 €
- Sicherheitsleistung (10 %)
- 12.800 €
Im zweiten Termin entfallen die Mindestgrenzen — Zuschlag kann auch deutlich darunter erteilt werden.
Wenig Zeit für Besichtigung und Finanzierungs-Vorbereitung.
Hinweis: Termine können kurzfristig aufgehoben werden — maßgeblich ist die Veröffentlichung des Amtsgerichts.
Preis-Einordnung: Häuser in Rheinland-Pfalz
Der gerichtliche Verkehrswert dieses Objekts beträgt 128.000 € und liegt damit 34 % unter dem Median vergleichbarer Häuser in Rheinland-Pfalz (Median 192.500 €). Ausgewertet wurden 156 aktuelle Objekte mit einer Verkehrswert-Spanne von 12.000 € bis 811.000 €. Damit ist dieses Objekt günstiger angesetzt als 71 % der aktuell vergleichbaren Objekte.
Statistische Einordnung, berechnet aus 156 aktuellen Versteigerungsobjekten gleicher Objektart in Rheinland-Pfalz (Stand 17. Oktober 2026). Der Verkehrswert ist der gutachterlich ermittelte Marktwert nach § 194 BauGB; diese Einordnung ist eine statistische Kennzahl, keine Kauf- oder Anlageberatung.
Was steht im Gutachten?
Das Objekt ist ein freistehendes Wohnhaus mit Anbau und Schuppen auf einem Grundstück in Sankt Johann, Hauptstraße 22. Der Verkehrswert wurde auf ca. 128.000 € ermittelt. Das Gebäude ist teilunterkellert und hat ein Dachgeschoss, das vollständig ausgebaut ist. Es ist um 1920 errichtet worden und hat keine Modernisierungen in den letzten 20 Jahren aufgewiesen.
Automatisiert aus dem amtlichen Verkehrswertgutachten zusammengefasst, Stand 15. September 2026. Keine Rechts- oder Anlageberatung — maßgeblich ist das Original-Gutachten des Amtsgerichts.
Zustand, Mängel, Belastungen — im Klartext, bevor Sie bieten.
Exposé, Gutachten und Bekanntmachung lesen Sie nach kostenloser Registrierung. Das Dossier wertet sie aus, berechnet die Wertgrenzen und nennt die vollständige Adresse — was auf der Seite nicht auf einen Blick steht. Details unten im Leistungsumfang.
Alle Termine in Rheinland-Pfalz als druckbare PDF — inklusive Bietstrategie-Checkliste.
Kalender ab 1,49 € ansehenWelche Erwerbsnebenkosten fallen an?
Geschätzt auf Basis des Verkehrswerts (128.000 €) als Zuschlagswert.
- Grunderwerbsteuer (5 %)
- 6.400 €
- Grundbuchkosten (ca.)
- 640 €
- Zuschlagsgebühr (Gericht, ca.)
- 640 €
- Gesamt-Nebenkosten
- 7.680 € · ≈ 6 %
Ohne Maklerprovision und ohne notariellen Kaufvertrag (der Zuschlag ersetzt ihn). Zusätzlich fällt eine Sicherheitsleistung von meist 10 % des Verkehrswerts an. Alle Angaben ohne Gewähr.
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- Mayen
- Aktenzeichen
- 0002 K 0014/ 2024
- Letzter Sync
- 17. Oktober 2026 um 17:29
- Standort
- Geocoding über Photon (Komoot/OpenStreetMap) · adressgenau
Grundlage: Bekanntmachung nach § 39 ZVG, ergänzt um eigene Berechnungen. Maßgeblich ist allein die Veröffentlichung des zuständigen Gerichts.