Laut Wertgutachten handelt es sich um ein bei Begutachtung selbstgenutztes freistehendes Einfamilienhaus in teilunterkellerter, eingeschossiger Massivbauweise mit diversen eigenständigen Nebengebäuden. Das Ursprungsbaujahr ist unbekannt, wahrscheinlich erstes Viertel des 20. Jahrhunderts. Die Wohnfläche nach Bauakte und überschlägigem Aufmaß beträgt ca. 140 m². Das Objekt befindet sich in einem unterdurchschnittlichen bis in Teilen sehr einfachem bzw. sanierungsbedürftigem Pflege- und Unterhaltungszustand. Eine Beheizungsmöglichkeit des Obergeschosses konnte nicht festgestellt werden. Die Gas-Zentralheizung datiert laut Typenschild von 1984. Aussagen zu einer zuverlässigen Funktionsfähigkeit können nicht getroffen werden. Für Sanierungs- und Modernisierungskosten um den Gebrauchszustand für die Restnutzungsdauer zu erhalten, wurden im Gutachten 90.000 € berücksichtigt. Nicht berücksichtigt ist dabei, dass die Dacheindeckung möglicherweise aus Baustoffen besteht, deren Asbesthaltigkeit nicht ausgeschlossen werden kann.Das Grundstück ist mit Baulasten belastet, die eine Wertbeeinträchtigung von 2.300 € ergeben.Desweiteren verläuft über das Grundstück eine Elektrofreileitung. Eine Bebauungsmöglichkeit dieser Fläche wurde im Gutachten nicht angenommen. Genauen Aufschluss kann nur eine Bauvoranfrage ergeben. Das Leitungsrecht ist durch eine Dienstbarkeit abgesichert.